Kunsthaus
Rekurs gegen Kunsthaus-Erweiterung eingereicht

Gegen die Baubewilligung für die Erweiterung des Kunsthauses in Zürich ist beim kantonalen Baurekursgericht ein Rekurs eingegangen. Die Planungsarbeiten laufen aber weiter. Ob der Rekurs den Baubeginn verzögere, sei momentan nicht abzuschätzen.

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Das Zürcher Kunsthaus (Archiv)

Das Zürcher Kunsthaus (Archiv)

Keystone

Das Gericht verzichte vorerst auf ein Vernehmlassungsverfahren, teilte das Hochbaudepartement der Stadt Zürich am Donnerstag mit. Dieser Verzicht deute darauf hin, dass der Rekurs formal überprüft werde.

Das Baurekursgericht wird gemäss Mitteilung nun prüfen, ob die Rekurrentin Archicultura überhaupt für einen Rekurs legitimiert ist. Die Stiftung für Orts- und Landschaftsbildpflege sei bisher auf dem Platz Zürich kaum aktiv tätig gewesen.

Die Stiftung moniere die Frage des Denkmalschutzes und kritisiere das Volumen als zu gross. Die Rekursfrist läuft anfangs nächster Woche ab.

Die Kunsthaus-Erweiterung kostet insgesamt 206 Millionen Franken. Die Stadt Zürich bezahlt daran nun einen Investitionsbeitrag von 88 Millionen Franken. Die Stimmberechtigten der Stadt Zürich hatten die Finanzierung im November 2011 bewilligt. Der Erweiterungsbau soll 2017 eröffnet werden.