«Wir prüfen derzeit einen eingegangenen Rekurs gegen den Hafenkran», bestätigte ein Sprecher des Baurekursgerichts des Kantons Zürich am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur sda eine Meldung des «Tages-Anzeigers». Was gerügt wird und wer die Beschwerde eingereicht hat, könne er aber nicht sagen.

Ende März hatten Stadt und Kanton Zürich dem Kunstprojekt eine Baubewilligung erteilt. Der Hafenkran sollte Höhepunkt werden des Projekts «Zürich Transit Maritim». Die Installation umfasst zudem einen Poller, der bereits 2010 installiert wurde, und eine Schiffssirene.

Das Kunstprojekt, das im Rahmen eines internationalen Wettbewerbs erkoren wurde, steht unter dem Patronat des Zürcher Tiefbau- und Entsorgungsdepartements. Es will im Zentrum von Zürich neun Monate lang Hafenstimmung verbreiten und so auch die Diskussion über Kunst im öffentlichen Raum in Gang halten.

Die Kunstaktion am Zürcher Limmatquai ist seit ihrer Lancierung 2009 umstritten. Inklusive Wettbewerb kostet sie 600'000 Franken. Der Gemeinderat hatte zunächst die budgetierten Ausgaben verweigert, bewilligte dann unter neuer Zusammensetzung mit den Grünliberalen 2011 die laufenden Kosten aber wieder.