Wären alle Waffen lückenlos erfasst, könnte die Polizei vor einem Einsatz prüfen, ob die Zielperson eine Waffe besitzt oder nicht, begründet der Bundesrat die Vorlage. Gleicher Meinung ist auch der Zürcher Regierungsrat, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Vernehmlassungsantwort hervorgeht. Er unterstützt den Vorschlag.

Künftig sollen sämtliche Feuerwaffen in kantonalen Waffenregistern erfasst werden, wobei diese Datenbanken miteinander verknüpft werden sollen. Auch alte Waffen sollen registriert werden.

Waffenlobby und Sportschützen lehnen die Pläne ab. Die Register seien nicht vollständig. Es sei verheerend, wenn sich die Polizei darauf verlasse. Der Bundesrat geht davon aus, dass etwa zwei Millionen Feuerwaffen im Privatbesitz sind.