Deshalb beantragt er dem Kantonsrat jährliche Beiträge von rund zwei Millionen Franken für die Jahre 2016 bis 2019.

Der Standortwettbewerb habe sich in den letzten Jahren deutlich verschärft, schreibt der Regierungsrat in einer Mitteilung vom Donnerstag. Mehr denn je stünden führende Metropolitanregionen global in Konkurrenz. Noch nie seien die Unternehmen in der Standortwahl so frei und flexibel gewesen.

Die Beiträge für die Greater Zurich Area AG (GZA) werden vom Parlament jeweils für vier Jahre beschlossen. Die sieben in der GZA vertretenen Kantone bezahlen gemäss einem Verteilschlüssel 1.50 Franken pro Einwohnerin oder Einwohner. Für Zürich bedeutet dies bei 1'443'436 Einwohnern (Stand Ende 2014) für die Periode 2016-2019 rund 8,24 Millionen Franken.

Die Strategie der GZA habe sich als tragfähig erwiesen, und die Organisation habe sich positiv entwickelt, schreibt der Regierungsrat. Im Ausland bestehe aber noch viel Erklärungsbedarf über die politischen Prozesse in der Schweiz und die pragmatische Lösungsfähigkeit des Landes.

65 neue Unternehmen im vergangenen JahrGegründet wurde die Standortmarketing-Organisation für die Grossregion Zürich 1998. Neben Zürich sind die Kantone Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn und Zug, die Region Winterthur und die Stadt Zürich sowie Unternehmen der Privatwirtschaft Mitglieder.

Der Regierungsrat betont denn auch, je enger die Zusammenarbeit der regionalen Standortmarketing-Organisationen mit den Kantonen und den grossen Städten sei, desto wirksamer und individueller könnten Kunden akquiriert werden. Zwischen 2009 und 2013 siedelte die GZA in Zusammenarbeit mit den Städten und Kantonen 464 Unternehmen an.

Allein im vergangenen Jahr waren es dank der Bemühungen der Standortmarketing-Organisation und ihren Partnern in der Wirtschaftsregion Zürich 65 Unternehmen. Dadurch wurden 457 neue Arbeitsplätze geschaffen.