Da keine Beschwerden mehr hängig sind, stehe der Erteilung der Baubewilligung durch die Stadt Zürich nichts mehr im Weg, teilte der Regierungsrat am Donnerstag mit.

Für den sechsgeschossigen Bau sind Kosten von insgesamt 93 Millionen Franken veranschlagt. Die Kosten für Amortisation und Verzinsung sowie für medizinische Geräte und Ausstattung werden durch das USZ übernommen.

Der Modulbau soll voraussichtlich 2018/2019 bezugsbereit sein. Das geplante Spitalgebäude im Park ist ein erster Schritt zur Gesamterneuerung des USZ. Es soll während der rund 20-jährigen Bauzeit als Ersatz- und Rochadefläche dienen.

Die Stadt Zürich stellte ursprünglich denkmalpflegerische Überlegungen über medizinische. Sie verweigerte dem USZ im Oktober 2013 die Baubewilligung und genehmigte einzig den Bau einer Technikzentrale. Das Provisorium könne auch an einem alternativen Standort in der Nähe erstellt werden, hiess es damals.

Das Baurekursgericht gab aber im vergangenen Juli dem Regierungsrat Recht. Der vorgeschlagene Alternativstandort sei zu wenig an den Spitalbetrieb angebunden. Die Stadt Zürich akzeptierte diesen Entscheid. Anfang Februar einigte sich das USZ dann auch noch mit dem Zürcher Heimatschutz.