Daran erinnert Regierungspräsident Thomas Heiniger (FDP) im Vorwort zum Regierungsrats-Geschäftsbericht 2013.

Was jeder zum Gesamten beitragen kann, will oder soll, ist nirgends festgehalten und wird auch nicht überwacht oder erfasst, wie Heiniger schreibt. Es gehe um Eigen- und Mitverantwortung sowie Engagement. Und es gehe "um ein gutes Gefühl bei dem, was man selber im Kanton Zürich tut, tun kann, auch tun muss".

Die staatlichen Dienstleistungen funktionierten "weit gehend einwandfrei", schreibt Heiniger. Seine Ausführungen lassen erahnen, wie gross der Aufwand im Hintergrund ist, damit das scheinbar Selbstverständliche auch wirklich vorhanden ist.


Heiniger : "Viele leisten für viele ganz viel"

Rund 33'000 Mitarbeitende der kantonalen Verwaltung leisten "für viele ganz viel", schreibt Heiniger. Sie erheben beispielsweise rund 14'000 Lebensmittel- und Trinkwasserproben jedes Jahr und gewährleisten damit, dass jeder jederzeit ohne Bedenken Hahnenwasser trinken kann.

Sie sorgen zusammen mit rund 4000 Angestellte im öffentlichen Verkehr - SBB-Angestellte nicht mitgerechnet - dafür, dass die 1,4 Millionen Kantonseinwohner pro Tag durchschnittlich 36 Kilometer auf intakten Strassen, Wegen und Schienen zurücklegen können. Mehr als 400 Bus-, Tram- und Schiffslinien spannen ein dichtes Netz über den Kanton.

2200 Kantonspolizistinnen und -polizisten sorgen für Sicherheit. Mehr als 12'000 Jugendliche beenden jedes Jahr ihre obligatorische Schulzeit. Mehr als 99 von 100 Einwohnerinnen und Einwohnern können innert 20 Minuten ein Spital mit Notfallstation erreichen.

In seinem mehr als 700 Seiten starken Geschäftsbericht 2013 blickt der Regierungsrat detailliert auf das vergangene Jahr zurück. Wer ihn liest, erhält Einblick in die Regierungs- und Verwaltungstätigkeit. Wie jedes Jahr liegt auch eine Kurzfassung mit ausgewählten Themen vor. (sda)