Zürich
Regierung regelt Beiträge für berufsorientierte Weiterbildung neu

Die Zürcher Regierung beschränkt die Subventionen für Angebote der berufsorientierten Weiterbildung auf Berufsfachschulen: Neu zahlt der Kanton nur noch an Berufsfachschulen Beiträge, die einen kantonalen Auftrag haben.

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Nur Berufsfachschulen, die einen kantonalen Auftrag haben, erhalten einen Beitrag. (Symbolbild)

Nur Berufsfachschulen, die einen kantonalen Auftrag haben, erhalten einen Beitrag. (Symbolbild)

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Diese Schulen erhalten pro Kursteilnehmerin oder -teilnehmer sieben Franken pro Lektion für maximal 500 Lektionen. Die Änderung tritt am 1. Januar 2018 in Kraft, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte.

Nicht finanziert werden Angebote der berufsorientierten Weiterbildung von Trägern der überbetrieblichen Kurse, da sie keinen kantonalen Auftrag zur Durchführung von Berufsfachschul- beziehungsweise Berufsmaturitätsunterricht haben. Dies sind meistens Organisationen der Arbeitswelt.

Wie bisher kann die Bildungsdirektion in besonderen Fällen auch Beiträge an Bildungseinrichtungen ohne kantonalen Auftrag leisten. Für den Kanton ergeben sich durch die Änderung weder Einsparungen noch Mehrausgaben, da momentan keine Anbietenden von überbetrieblichen Kursen subventioniert werden.