Wie der Zürcher Regierungsrat heute Donnerstag erklärt, ist insbesondere die Stausituation vor dem Gubristtunnel - der meistbefahrene Autobahnabschnitt der Schweiz - endlich zu beheben. Sie bedeute für viele Unternehmen einen erheblichen Wettbewerbsnachteil. Auch würden die Umliegenden Gemeinden und ihre Bevölkerung durch Umweltbelastungen und Lärmimissionen, verursacht durch den Ausweichverkehr, belastet.

Schuld an der Situation sind für die Zürcher Regierung auch die langen Verfahrenswege: sie seien „nicht tragbar". Das Plangenehmigungsverfahren für den Ausbau der Zürcher Nordumfahrung und den Gubristtunnel wurden bereits im Frühjahr 2009 eingeleitet. Erst im Januar 2012 erfolgte die Plangenehmigung durch den Bund, wogegen mehrere Beschwerden erhoben wurden.

Ende Januar 2014 erfolgte jetzt das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts. Selbst wenn dieses in Rechtskraft erwachsen wird, so der Regierungsrat, zeichne sich schon wieder ein längerer Verfahrensweg ab. Die Zürcher Regierung erwartet hier vom Bund, dass er jetzt schnell vorwärts macht.

Das Bundesverwaltungsgericht verlangt vom Bundesamt für Strassen, dass vor dem Gubrist-Westportal eine 100 Meter lange Überdeckung projektiert wird. Der Kanton Zürich führe bereits zusammen mit Weiningen und dem Astra eine Testplanung für die Nutzung einer solchen Überdeckung. Die Umsetzung werde vom weiteren Verlauf des Plangenehmigungsverfahrens abhängen.