Zürich

Regierung bewilligt 22 Millionen für Umnutzung der Militärkaserne – zu einem Bildungszentrum

Die ehemalige Militärkaserne in Zürich wird derzeit von der Kantonspolizei genutzt. (Archivbild)

Die ehemalige Militärkaserne in Zürich wird derzeit von der Kantonspolizei genutzt. (Archivbild)

Der Regierungsrat hat 22 Millionen Franken für die Projektierung der Umnutzung der Militärkaserne in der Stadt Zürich bewilligt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf schätzungsweise 170 Millionen Franken.

In das historische Gebäude beim Kasernenareal soll das Bildungszentrum für Erwachsene (BiZE) einziehen, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte. Der Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes wird laut Mitteilung anspruchsvoll.

Die Grundstruktur der Militärkaserne mit ehemaligen Schlafsälen für 1400 Soldaten eignen sich gut für den Schulbetrieb mit rund 850 Schülerinnen und Schülern. Teilweise seien jedoch Eingriffe in die Baustruktur notwendig, um offene oder grössere Räume zu schaffen.

Kantonsschulen brauchen mehr Platz

Die Kantonsschulen in Zürich brauchen in den kommenden Jahren dringend zusätzlichen Platz. Mit dem Umzug des BiZE in die Militärkaserne wird am jetzigen BiZE-Standort Riesbach Platz frei für das Literaturgymnasium, das sich heute noch im Rämibühl befindet.

Das Kasernenareal ist das grossflächigste Areal im Stadtzentrum und ein geschütztes Denkmal von nationaler Bedeutung. Die Armee ist vor über 30 Jahren aus der Militärkaserne mit Baujahr 1876 ausgezogen. Seither wird das Gebäude vorwiegend von der Kantonspolizei genutzt. Diese zieht 2022 in das neue Polizei- und Justizzentrum.

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