Strassenverkehr
Regensdorf: Das "Adliker Kreuz" kommt nicht ohne Bypass aus

Die Gemeinden Buchs und Dielsdorf möchten eine Verbindungsstrasse sperren, weil das Verkehrsaufkommen mit 6000 Fahrzeugen am Tag zu hoch ist. Der Kanton ist dagegen, weil durch den zusätzlichen Verkehr die Kantonsstrasse zwischen Regensdorf und Dielsdorf überlastet wäre. Dabei wurde 2015 ein Knotenpunkt auf der Strecke vermeintlich für das steigende Verkehrsaufkommen fit gemacht.

Merken
Drucken
Teilen
Die Gemeinden Buchs, Dielsdorf und Regensdorf kämpfen gegen den Stau. (Symbolbild)

Die Gemeinden Buchs, Dielsdorf und Regensdorf kämpfen gegen den Stau. (Symbolbild)

Walter Schwager

Über das "Adliker Kreuz" in Regensdorf wälzt sich täglich der Verkehr von der oder zur Autobahnauffahrt Zürich-Affoltern. Hier staut sich der Verkehr zu Spitzenzeiten. Die Busse verspäten sich. Um die Situation zu entschärfen, hat der Kanton 2014 bis 2015 das "Adliker Kreuz" umgebaut, Spuren neu gelegt und Busspuren neu geschaffen.

Als vor einem Jahr die Gemeinden Buchs und Dielsdorf die Gemeindestrasse über die "Hand" versuchsweise sperrten, zeigte sich: Trotz Umbau kann das "Adliker Kreuz" den Verkehr nicht bewältigen. Deshalb hat das kantonale Amt für Verkehr entschieden, dass eine dauerhafte Sperrung dieser Gemeindestrasse nicht in Frage kommt, wie es heute in einer Mitteilung schreibt.

6000 Fahrzeuge auf Schleichweg

Die Strasse, welche die Hauptverkehrsachse entlasten soll, ist so schmal, dass sie keinen Mittelstreifen hat. Verkehrszählungen der Gemeinde Buchs haben ergeben, dass 6000 Fahrzeuge am Tag den Schleichweg nutzen.

Laut dem Amt für Verkehr hat man im Vorfeld des Ausbaus des "Adliker Kreuzes" das Verkehrsaufkommen unterschätzt. Auf die entlastende Wirkung der Gemeindestrasse über die "Hand" will man nicht verzichten. Der Kanton will im Austausch mit den Gemeinden eine Lösung für den stetig zunehmenden Verkehr finden.