Zürich

Radiostudio zieht an den Leutschenbach – Gebäude wird Sekschulhaus

Das Radiostudio-Gebäude an der Brunnenhofstrasse soll eine Sekschule werden. (Archivbild)

Das Radiostudio-Gebäude an der Brunnenhofstrasse soll eine Sekschule werden. (Archivbild)

Der definitive Entscheid zu den noch laufenden Verhandlungen sollen laut Stadtrat Ende Jahr fallen.

6,02 Millionen Franken hat der Zürcher Stadtrat dem Gemeinderat beantragt für die Ausarbeitung eines Bauprojekts für das Radiostudio Brunnenhof: Es soll zu einer Schule werden. 15 Sekundarschulklassen, ein schulkreisübergreifendes Zentrum des Musikschule Konservatoriums Zürich und die Kreisschulbehörde Waidberg sollen dort unterkommen.

Die Sekundarschule soll auf das Schuljahr 2024/25 ihren Betrieb aufnehmen können. Damit kann der steigende Schulraumbedarf der Schulkreise Waidberg und Glattal kurzfristig gedeckt werden, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte. Das Projekt kommt voraussichtlich im Frühling 2022 an die Urne.

Verhandlungen laufen noch

In späteren Etappen sollen durch einen Neubau und die Gesamtinstandssetzung des Gebäudes noch mehr Schulraum geschaffen werden. Für diese Projekte sollen aber separate Kredite gesprochen werden.

Das Radiostudio an der Brunnenhofstrasse 20, 22 und 30 in Zürich-Unterstrass gehört der Genossenschaft SRG Zürich Schaffhausen (RFZ). Weil das Radiostudio im Lauf des Jahres 2022 in den Leutschenbach zieht, hat die Stadt die Möglichkeit, das Areal im Baurecht zu übernehmen.

Die Verhandlungen zwischen der Stadt und der RFZ dazu laufen noch. Aufgrund der pandemiebedingten ausserordentlichen Lage konnten sich die Genossenschaftsmitglieder noch nicht zum Geschäft äussern, so der Stadtrat. Ein definitiver Entscheid wird auf Ende 2020 erwartet.

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