Die Kommission hat dies mit zwölf zu zwei Stimmen beschlossen, wie sie am Donnerstag mitteilte.

Als selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt wird die PUK formal auf die gleiche Ebene gestellt wie die Universität und das Universitätsspital. Zudem werden mit dem Gesetz die Spitalgebäude der PUK im Baurecht übertragen und die Klinik aus dem kantonalen Finanzhaushalt entlassen.

"Dadurch erhält die PUK die notwendige betriebliche Autonomie und kann über bauliche Investitionsvorhaben, die sie selber bezahlen muss, auch eigenständig entscheiden", heisst es weiter.

Minderheit will neue Vorlage

Eine Minderheit - bestehend aus AL und Grünen - beantragt dem Kantonsrat, die Vorlage an den Regierungsrat zurückzuweisen. Sie lehnen das Baurechtsmodell ab und fordern eine neue Vorlage, die das Delegationsmodell beinhaltet.

Dieses Modell, dass auch bei der Universität angewendet wird, gäbe auch der PUK bezüglich der Immobilien eine Selbstständigkeit, argumentieren sie. Das Parlament kann damit aber eine gewisse Steuerungsmöglichkeit behalten, da die Immobilien im Budget-Prozess des Gesamtkantons verbleiben.

An der Detailberatung des Gesetzes wird die Kommission dem Kantonsrat ausserdem verschiedene Änderungen vorschlagen. Mit diesen soll vor allem die Oberaufsichtsfunktion des Parlaments gestärkt werden.