Zürich
Psychiatrische Klinik soll zu einer Aktiengesellschaften werden

Die Psychiatrischen Kliniken im Kanton Zürich sollen nicht länger Teil der kantonalen Verwaltung sein, sondern selbständige Betriebe werden.

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Die Integrierte Psychiatrie Winterthur - Zürcher Unterland- im Bild Klinik Schlosstal- soll privatisiert werden.

Die Integrierte Psychiatrie Winterthur - Zürcher Unterland- im Bild Klinik Schlosstal- soll privatisiert werden.

Integrierte Psychiatrie Winterthur - Zürcher Unterland

Die Integrierte Psychiatrie Winterthur-Unterland (ipw) soll deshalb - gleich wie das Kantonsspital Winterthur - in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden, wie die Gesundheitsdirektion heute mitteilte.

Bei der ipw will sich der Kanton somit auf seine Rolle als Regulator zurückziehen und nicht mehr selber die Leistung erbringen.

Anders sieht es bei den universitären Betrieben aus: Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienst sollen zusammengefasst und zu selbständigen öffentlich-rechtlichen Anstalten umgewandelt werden. Damit soll die universitäre Psychiatrie auf die gleiche Ebene gestellt werden wie die Universität und das Universitätsspital.

Für die geplante Verselbständigung muss der Kantonsrat noch mehrere Gesetze anpassen. Die Verselbständigung der Psychiatrie hatte der Kantonsrat bereits 2011 mit einer Motion gefordert.

Eingereicht wurde diese von FDP, SVP und GLP. Die Fraktionen bezeichneten es damals als "nicht optimal", dass die Psychiatrischen Kliniken immer noch Teil der Verwaltung seien, während das Universitätsspital und das Kantonsspital Winterthur bereits verselbständigt worden seien. (sda)

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