Winterthur als Gerichtsstand war gewählt worden, weil unter den Angeklagten die in Winterthur wohnhafte Vizepräsidentin der JUSO Schweiz, Mattea Meyer, ist. Nachdem die JUSO-Anwältin aber klar gemacht hatte, dass Meyer nicht im fraglichen Initiativkomitee war und nichts mit dem umstrittenen Plakat zu tun hatte, erachtete sich das Winterthurer Gericht nicht mehr für zuständig.

Bei der Auseinandersetzung geht es um ein Abstimmungsplakat zur Volksinitiative zur Begrenzung von Managerlöhnen. In einer Fotomontage ist darauf unter anderem ein fast nackter Vasella zu sehen. Dieser erachtete das Plakat als persönlichkeitsverletzend und ging juristisch gegen die JUSO vor. Vor dem Bezirksgericht Winterthur erschien Vasella am Donnerstagmorgen nicht.