Zürich

Prozess gegen «Weltwoche»-Vize: Sarasins Anwalt spricht von «unverantwortlichem Journalismus»

Das Bezirksgericht Zürich befasst sich am Dienstag mit der Klage des Zürcher Uni-Professors Philipp Sarasin gegen den "Weltwoche"-Journalisten Philipp Gut. (Archivbild)

Das Bezirksgericht Zürich befasst sich am Dienstag mit der Klage des Zürcher Uni-Professors Philipp Sarasin gegen den "Weltwoche"-Journalisten Philipp Gut. (Archivbild)

Das Bezirksgericht Zürich befasst sich am Dienstag mit der Klage des Zürcher Uni-Professors Philipp Sarasin gegen den «Weltwoche"-Journalisten Philipp Gut. Sarasins Anwalt nannte die «Weltwoche"-Berichterstattung «unverantwortlichen Journalismus ohne Fakten, Grundlagen und Beweise».

Der Anwalt fordert in einem Zivilverfahren wegen Persönlichkeitsverletzung eine Genugtuung, finanziellen Ausgleich und dass das Urteil danach in der "Weltwoche" veröffentlicht wird. Seine Mandanten hätten seelische Unbill erlitten.

Die Zeitschrift hatte Sarasin ab Oktober 2014 in mehreren Artikeln vorgeworfen, im Jahr 2011 seiner Geliebten an der Universität Zürich zu einer Professorenstelle verholfen zu haben. Trotz "Liebesverhältnis" sei er in der Berufungskommission verblieben und nicht in den Ausstand getreten. Das sei "Beziehungskorruption".

Die grosse Frage ist, wann die beiden ein Paar wurden. Gemäss Angaben der beiden Geschichtsprofessoren seien sie erst später ein Paar geworden. Der Journalist berief sich in seinen Texten auf "mehrere, voneinander unabhängige Quellen".

Ein Urteil wird am Dienstag nicht erwartet.

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