Zürich
Probebohrungen an 20 Standorten für Brüttener Tunnel

Der Bahntunnel zwischen Zürich und Winterthur, genannt Brüttener Tunnel, könnte wieder aktuell werden. Zurzeit finden zwischen Bassersdorf und Baltenswil Probebohrungen statt.

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Probebohrungen an 20 Standorten für Brüttener Tunnel. (Symbolbild)

Probebohrungen an 20 Standorten für Brüttener Tunnel. (Symbolbild)

Keystone

Ein Sprecher des Bundesamts für Verkehr (BAV) bestätigt auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda eine entsprechende Meldung des "Zürcher Unterländer" vom Dienstag.

Allerdings sei der Brüttener Tunnel nur eines von vielen Projekten, die für den nächsten Bahnausbauschritt mit Zeithorizont 2030 geprüft werden.

Immerhin werde gemäss BAV dem Brüttener Tunnel eine gewisse Priorität eingeräumt, da das Bundesparlament bereits Geld für einen Projektierungskredit gesprochen habe.

Der Bundesrat werde dem Parlament die Botschaft, möglicherweise mit dem Brüttener Tunnel, für den Ausbauschritt 2030 dann bis Ende 2018 überweisen.

Seit Mitte Januar finden Probebohrungen statt, die an insgesamt 20 Standorten durchgeführt werden. Dabei geht es gemäss BAV darum, ob es einen Konflikt mit Grundwasserströmen geben könnte.

Zudem hat der Bund den SBB den Auftrag erteilt, bis Ende Jahr eine Objektstudie zu erstellen, in der eine mögliche Linienführung des Brüttener Tunnels entwickelt wird.

Der neue Tunnel zwischen Zürich und Winterthur soll dereinst einen der grössten Engpässe im Ost-West-Verkehr im Schweizer Bahnnetz entschärfen.

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