Keine Sonderbehandlung

Pro Juventute muss Austritt aus der BVK selbst finanzieren

Pro Juventute muss ihren Ausstieg aus der BVK selbst berappen.

Pro Juventute muss ihren Ausstieg aus der BVK selbst berappen.

Der Austritt aus der BVK sei ein «freier Entscheid» der Pro Juventute gewesen und für dies sieht die Regierung keine Rechtsgrundlage für einen Beitrag des Steuerzahlers.

Pro Juventute muss die Kosten für den Ausstieg aus der Personalvorsorge des Kantons Zürich BVK selbst tragen. Die Stiftung hatte beantragt, der Kanton solle die rund eine Million Franken übernehmen. Der Regierungsrat lehnt eine Sonderbehandlung von Pro Juventute jedoch ab.

Arbeitgeber, die von der BVK in eine andere Pensionskasse wechseln, müssen beim Austritt die Lücke bis zu einem Deckungsgrad von 100 Prozent auf einen Schlag finanzieren. Für Pro Juventute sind dies 1,066 Millionen Franken.

Der Austritt aus der BVK sei ein «freier Entscheid» gewesen, den Pro Juventute «in Kenntnis und Abwägung der finanziellen Folgen» gefällt habe, schreibt die Regierung in einer Mitteilung vom Donnerstag. Für einen Beitrag des Steuerzahlers gebe es keine Rechtsgrundlage.

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