Kriminalität
Post von Namensvetter umgeleitet

Mit einer gefälschten Unterschrift veranlasste ein Betrüger die Umleitung der Post eines vermögenden Namensvetters an seine Adresse.

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Die Poststelle glaubte dem Unterschriftenfälscher

Die Poststelle glaubte dem Unterschriftenfälscher

Keystone

Ein 36-Jähriger hat die Post eines wohlhabenden Unternehmers umgeleitet und dessen Bankkonten geplündert. Die 435 000 Franken, die er für sich abgezweigt hatte, verprasste er zum grössten Teil. Dafür verurteilte ihn das Zürcher Obergericht zu dreieinhalb Jahren. Der Betrüger aus dem Bezirk Laufenburg AG liess im November 2012 in der Zürcher Sihlpost im Namen eines Namensvetters aus Horgen einen Nachsendeauftrag durchführen. Mit einer nachgeahmten Unterschrift liess er die Post des ahnungslosen Unternehmers umleiten und kam auf diese Weise zu dessen Bankunterlagen.