Vorsorge
Positive Entwicklung: Zürcher Pensionskasse BVK mit Gesamtrendite von neun Prozent

Die Zürcher Pensionskasse BVK hat im vergangenen Jahr eine Gesamtrendite von 9,0 Prozent erzielt. Gleichzeitig konnte die BVK ihre Kosten auf tiefe 0,16 Prozent senken. Dank einem Deckungsgrad von 100 Prozent können nun die Versicherten profitieren.

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Die gute Rendite sei hauptsächlich auf eine positive Entwicklung der Aktienmärkte zurückzuführen, teilt BVK mit.

Die gute Rendite sei hauptsächlich auf eine positive Entwicklung der Aktienmärkte zurückzuführen, teilt BVK mit.

KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT

Die sehr gute Rendite sei vor allem auf eine positive Entwicklung der Aktienmärkte zurückzuführen, heisst es in einer BVK-Mitteilung vom Donnerstag. Die BVK erreichte gemäss provisorischen Berechnungen einen Deckungsgrad von 100 Prozent. Damit könne die Kasse die langfristig positive finanzielle Entwicklung weiter fortführen.

Dank dem Deckungsgrad von 100 Prozent werden die Sparguthaben der Aktivversicherten ab 1. Juli zu 2 Prozent versichert - das sei doppelt so hoch wie der BVG-Zinssatz. Aktivversicherte erhalten somit den gleichen Zins wie die Rentenbeziehenden. Damit werde die Umverteilung zwischen den Generationen gestoppt. Aktuell beträgt der Zinssatz 1,0 Prozent.

Tiefe Verwaltungskosten

Die BVK hat sehr tiefe Verwaltungskosten: Pro 100 Franken Vorsorgevermögen muss die Pensionskasse 16 Rappen für die Verwaltung aufwenden. Mit der entsprechenden Kennzahl von 0,16 Prozent liegt die BVK wesentlich tiefer als der Durchschnitt der Pensionskassen, der bei 0,49 Prozent liegt.

Der Versichertenbestand ist seit dem 1. Januar um 2,8 Prozent gewachsen. Ende 2017 versicherte die BVK 118'800 Personen, davon 70,1 Prozent Aktivversicherte und 29,9 Prozent Rentenbeziehende.

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