Zürcher Stadtrat
Positive Bilanz des Stadtrats - Verbesserungspotential bei «eZürich»

Die Zürcher Stadtregierung zieht eine vorwiegend positive Bilanz zu den Schwerpunkten der Legislatur 2010-2014. Zwar sei in diesem Zeitraum nicht überall das gewünschte Resultat erzielt worden, aber es seien Fortschritte zu verzeichnen.

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Vor gut drei Jahren gab die Stadtregierung vier Legislaturschwerpunkte (LSP) bekannt: «eZürich», «Kultur- und Kreativstadt Zürich», «Frühförderung - Gute Startchancen für alle Kinder», «Stadt und Quartiere gemeinsam gestalten». Einige Monate vor Ende der Legislatur zog sie nun Bilanz.

Gemäss Stadtrat sind eine Vielzahl der angestrebten Ziele erreicht und die grosse Mehrheit der geplanten Massnahmen erfolgreich lanciert und umgesetzt worden. Es seien jedoch auch Rückschläge zu verzeichnen. Diese lägen jedoch in der Natur der Sache. LSP dienten explizit auch dazu, Neues auszuprobieren, schreibt der Stadtrat.
Klare Strategie nötig

Verbesserungspotenzial ortet eine Studie der Universität St. Gallen beispielsweise für «eZürich». «eZürich» soll die Stadt zum Innovationspool und zur international und national bekannten Pionier- und Modellstadt für Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) machen, hiess es vor drei Jahren optimistisch.

Das Erreichte präsentiert sich bescheidener. Damit der ICT-Wirtschaftsraum Zürich erfolgreicher wird, empfiehlt die Studie unter anderem eine klare Strategie, nationale und internationale Vermarktung und die Vernetzung aller Player im ICT-Raum Zürich.

Der Stadtrat nehme diese und sowie Erkenntnisse zu den anderen LSP auf, mit dem Ziel "den Wandel und die Entwicklung Zürichs auch künftig aktiv und zusammen mit den relevanten politischen Akteurinnen und Akteuren, der Wirtschaft und der Bevölkerung zu gestalten", heisst es in der Mitteilung.