Kanton Zürich
Polizei und Pflege prämiert für Gesundheitsförderung im Betrieb

Die Stadtpolizei Winterthur und die Pflegezentren der Stadt Zürich haben am Freitag den "Zürcher Preis 2014 für Gesundheitsförderung im Betrieb" erhalten. Insgesamt hatten sich zehn private und öffentliche Unternehmen um die Auszeichnung beworben.

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Die Zürcher Pflegezentren kümmern sich nicht nur um die Gesundheit ihrer Patienten: Die Caféteria des Pflegezentrums Mattenhof. (Archiv)

Die Zürcher Pflegezentren kümmern sich nicht nur um die Gesundheit ihrer Patienten: Die Caféteria des Pflegezentrums Mattenhof. (Archiv)

zvg

Die beiden Gewinner überzeugten durch eine Vielfalt von Gesundheitsförderungsmassnahmen, die systematisch und unter Einbezug der Mitarbeitenden entwickelt worden sind, wie die kantonale Gesundheitsdirektion mitteilte. Der Preis wurde zum neunten Mal vergeben.

Die Stadtpolizei Winterthur mit 235 Mitarbeitenden erhielt den Preis in der Kategorie "mittelgrosse Betriebe". Sie zeichnet sich laut Mitteilung unter anderem durch regelmässige Personalbefragungen, systematisches Absenzmanagement, Optimierung der Schichtarbeit, Förderung der Jobrotation und umfassendes Case Management bei erkrankten Mitarbeitenden aus.

In der Kategorie "Grossunternehmen" konnten die Pflegezentren der Stadt Zürich mit rund 2000 Mitarbeitenden die Jury mit einer Vielzahl von Massnahmen überzeugen.

Unter anderem wurde hier ein breites Gesundheitsmanagement mit Gesundheitsbeauftragten und je einem Gesundheitsausschuss in sieben Betrieben umgesetzt, Mitarbeitende und Austretende werden befragt, Weiterbildungen zu Stress und Gesundheitsbewusstsein organisiert und Programme zu Bewegungsförderung, Entspannung und Rauchprävention angeboten.

Alle zwei Jahre zeichnet des Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich im Auftrag der Gesundheitsdirektion kleine, mittlere und grosse Betriebe aus, die Gesundheitsförderung als Bestandteil ihrer Unternehmenskultur betrachten und beispielhafte Projekte umsetzen. In der Kategorie "kleine Unternehmen" wurde in diesem Jahr kein Preis vergeben.