Winterthur

Polizei stoppt Versandhandel mit gefälschten Markenkleidern

Schön günstig, aber nicht echt: Ein Teil der Kleider und Accessoires, welche die beiden Frauen von ihrer Wohnung in Winterthur aus vertrieben.

Schön günstig, aber nicht echt: Ein Teil der Kleider und Accessoires, welche die beiden Frauen von ihrer Wohnung in Winterthur aus vertrieben.

Die Winterthurer Stadtpolizei hat einen Online-Versandhandel mit gefälschten Markenkleidern auffliegen lassen. Die zwei verdächtigten Frauen im Alter von 23 und 43 Jahren sind geständig. Sie sollen von ihrer Wohnung in Winterthur aus gefälschte Kleider und Accessoires vertrieben und die Waren in Livestreams angepriesen haben.

Anfang Oktober stiessen Stadtpolizisten auf den Online-Shop, der Markenartikel über Facebook anpries. Dabei führten die Verkäuferinnen die Kleider und Accessoires in Livestreams vor, die teilweise mehrere Stunden lang dauerten.

Diese Art des Verkaufs und die günstigen Preise führten schnell zum Verdacht, dass die Waren gefälscht sein könnten. Entsprechende Ermittlungen hätten den Verdacht dann erhärtet, worauf gegen die beiden Frauen ein Verfahren eingeleitet worden sei, teilte die Stadtpolizei am Dienstag mit.

Bei der Hausdurchsuchung stiess die Polizei dann auf über 200 Kleider und Accessoires. Davon konnten 60 eindeutig als Fälschungen bekannter Marken identifiziert werden. Die beiden Frauen, beide aus Portugal, sind geständig. Sie müssen sich nun wegen Warenfälschung und Markenrechtsverletzung verantworten.

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