1.Mai

Polizei soll gegen Nachdemos und Ausschreitungen vorgehen

Brennende Barrikade an einer 1. Mai Nachdemo in der Zürcher Innenstadt.

Brennende Barrikade an einer 1. Mai Nachdemo in der Zürcher Innenstadt.

Der Zürcher Stadtrat will allfällige Nachdemos oder Ausschreitungen am diesjährigen 1. Mai nicht tolerieren. Er hat der Stadtpolizei den Auftrag erteilt, das Stadtgebiet, insbesondere aber das Langstrassenquartier und das Festglände auf dem Kasernenareal vor illegalen Aktionen und Schäden zu schützen.

Wie jedes Jahr werde die Polizei den offiziellen Umzug und die Schlusskundgebung zurückhaltend begleiten. Sollte es im Anschluss zu einer Nachdemo kommen, so werde diese «nach Möglichkeit und entsprechend den Umständen sofort verhindert oder wirkungsvoll gestoppt», teilte das Polizeidepartement am Dienstag mit.

Wer die Arbeit der Polizei behindere oder polizeiliche Anweisungen nicht befolge, werde weggewiesen und verzeigt. Auch in diesem Jahr erhält die Stadtpolizei wieder Unterstützung durch die Kollegen der Kantonspolizei. Mit diesen Massnahmen hofft die Stadt, «die weitgehend ritualisierten gewalttätigen Ausschreitungen» am 1. Mai verhindern zu können, wie es weiter heisst.

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