Am Anfang der Ermittlungen stand eine routinemässige Personenkontrolle der Kantonspolizei Zürich im Dezember 2011. Dabei stellten die Fahnder ein Smartphone sicher, das wenige Tage zuvor im Zürcher Kreis 11 geraubt worden war, wie die Stadtpolizei Zürich am Dienstag mitteilte.

Bei den anschliessenden Ermittlungen stiess der Jugenddienst der Stadtpolizei auf immer weitere Straftaten und tatverdächtige Personen. Dabei geht es um Raub, Diebstahl, Hehlerei, Betäubungsmittelhandel und -konsum, Betrug, Urkundenfälschung und Verstoss gegen das Waffengesetz.

Die 24 Tatverdächtigen, davon sechs weibliche Personen, sind zwischen 14 und 22 Jahre alt. 16 von ihnen sind Schweizer. Die verschiedenen Straftaten haben sie in unterschiedlicher Zusammensetzung zwischen Mitte 2011 und Anfang 2012 verübt.