Altstetten

Pneuschnitzer in Mietgarage: Betroffene gehen von rassistischem Motiv aus

Gezielt Autopneus von Ausländern zerstochen?

Gezielt Autopneus von Ausländern zerstochen?

In einer Mietgarage in Altstetten treibt momentan ein Pneuschlitzer sein Unwesen. Die Betroffenen glauben, dass diese Taten rassistisch motiviert sein könnten. Nur die Fahrzeuge von ausländischen Personen sind betroffen, alle anderen Autos blieben verschont.

Ein Vandalenakt in einer altstetter Mietgarage löst viel Ärger aus: Diverse Autopneus wurden verstochen. Doch die Tat schein nicht willkürlicher Natur zu sein: Betroffen sind nur die Autos ausländischer Personen.

«Ein böses Weihnachtsgeschenk», sagt Alexander Karikari gegenüber der Tele M1. «Es ist wirklich ärgerlich, weil ich das Auto brauche, um zur Arbeit zu fahren.» Karikari ist einer der Betroffenen eines Wandalenaktes in einer Altstetter Mietgarage. Laut dem Bericht des Regionalsenders wurden 20 Pneus von sieben parkierten Autos zerstochen. Allerdings nicht willkürlich: Betroffen sind nämlich nur Fahrzeuge ausländischer Besitzer, wie die Betroffenen festgestellt haben. Sie gehen daher von Rassismus als Tatmotiv aus. 

«Hätte das ein Betrunkener gemacht, hätte er nicht gezielt verstochen», erläutert Karikari seinen Gedankenvorgang. Er sei bereits zuvor an seinem Wohnort mit rassistischen Vandalenakten konfrontiert worden. Er nennt als Beispiel einen Schriftzug vor seinem Fenster, wo zu lesen gewesen sei: «Go home».

Der Schaden des Vandalenaktes beläuft sich Schätzungen nach für einige Fahrzeugbesitzer auf bis zu 2500 Franken.

(gue)

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