Gesellschaft
Plakate werben in Zürich für Akzeptanz von Schwulen und Lesben

Mit einer dreiwöchigen Plakatkampagne wirbt die Stadtzürcher Fachstelle für Gleichstellung in Trams und Bussen für die Akzeptanz von Homosexuellen in der Familie.

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Ein homosexuelles Paar (Symbolbild)

Ein homosexuelles Paar (Symbolbild)

Keystone

Dieser Rückhalt sei für die Betroffenen besonders wichtig, seien sie doch auch heute noch mit Vorurteilen und Ablehnung konfrontiert.

«Mein Sohn ist schwul. Warum sollte ich ihn deshalb weniger lieben?» und «Meine Tochter ist lesbisch. Warum sollte ich sie deshalb weniger lieben?» - steht auf den Plakaten, die während den nächsten drei Wochen zu sehen sind. Die Aussage gibt es auch auf Französisch, Englisch, Albanisch, Portugiesisch, Serbokroatisch und Türkisch - dann steht jeweils die deutsche Übersetzung darunter.

Auch wenn in der Schweiz die Akzeptanz von Homosexuellen in den letzten Jahren gestiegen sei - die Homophobie sei nicht verschwunden, schreibt die Fachstelle. Betroffene seien mit Beschimpfungen, Mobbing und gar körperlicher Gewalt konfrontiert.

Für viele sei das Coming-out deshalb nach wie vor ein angstbehaftetes Ereignis. Umso wichtiger sei es deshalb, dass sie in Familie und Freundeskreis Akzeptanz, Verständnis und Unterstützung fänden. Dies zu fördern, ist das Ziel der Plakatkampagne, die bewusst in der Woche des internationalen Coming-out-Tags, dem 11. Oktober, begonnen hat.