Kriminalität

Pink-Panther-Bande: Die mutmasslichen Juwelenräuber sitzen in Zürcher Gefängnissen

Die Polizei erhöhte vorübergehend ihre Präsenz bei der Kaserne in der Stadt Zürich. (Archiv)

Die Polizei erhöhte vorübergehend ihre Präsenz bei der Kaserne in der Stadt Zürich. (Archiv)

Die vier Pink-Panther-Räuber, die am Montag in Lugano bei einem versuchten Juwelenraub verhaftet worden sind, sind inzwischen in verschiedene Zürcher Gefängnisse überführt worden. Der zuständige Staatsanwalt hat am Dienstag Untersuchungshaft beantragt.

Die Polizei war am Montagmorgen bereits vor Ort, als die vier aus Osteuropa stammende Männer zur Tat schreiten wollten. Die Verhinderung des Raubes gelang unter anderem aufgrund einer gezielten Videoüberwachung.

Massgebend an den Verhaftungen beteiligt waren auch die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. So habe eine enge und längere Zusammenarbeit mit der Tessiner Behörden zu den Festnahmen in Lugano geführt.

Ehemalige Soldaten der Balkankriege

Da die Zürcher Behörden für die Weiterführung der Untersuchung zuständig sind, wurden die Verhafteten im Anschluss in den Kanton Zürich überführt. Die Polizei erhöhte deshalb vorübergehend ihre Präsenz bei der Kaserne in der Stadt Zürich. Inzwischen wurden die Männer auf verschiedene Gefängnisse verteilt.

Die vier gehören gemäss Medienmitteilung zu einer Bande, die aus ehemaligen Soldaten der Balkankriege besteht und sich Pink Panther nennt. Sie sind bekannt für spektakuläre Einbrüche in Juweliergeschäfte in aller Welt.

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