Zürich

Pierre Heusser wird der neue Ombudsmann — er tritt im Sommer an

In Zürich wurde 1971 die erste Ombudsstelle der Schweiz geschaffen. (Archiv)

In Zürich wurde 1971 die erste Ombudsstelle der Schweiz geschaffen. (Archiv)

Die Stadt Zürich bekommt einen neuen Ombudsmann. Rechtsanwalt Pierre Heusser ist am Mittwoch vom Stadtparlament gewählt worden. Er tritt im Sommer die Nachfolge von Claudia Kaufmann an.

Heusser wurde bereits im ersten Wahlgang gewählt. Er erhielt 66 Stimmen. Das absolute Mehr betrug 59. Nicht gewählt wurden Yves de Mestral und Monika Eicke. Auf de Mestral entfielen 38 Stimmen, auf Eicke 11. Der Dreiervorschlag war aus 67 Bewerbungen hervorgegangen.

Der 50-jährige Heusser bedankte sich nach der Wahl bei den Gemeinderätinnen und Gemeinderäten für das Vertrauen. Er werde in seinem Amt hartnäckig sein, aber auch verständnisvoll. Das Wirken der bisherigen Ombudsfrau, Claudia Kaufmann, werde ihm als Richtschnur dienen.

Kaufmann wird nach über 15 Jahren im Amt per Ende Juni 2020 in den Ruhestand treten. In Zürich wurde 1971 die erste Ombudsstelle der Schweiz geschaffen. Die Stelle vermittelt bei Konfliktfällen zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Stadtverwaltung. Auch Angestellte der Stadt können sich an die Ombudsstelle wenden.

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