Zürich
Pfuusbus und Iglu öffnen ihre Türen für Obdachlose

In der Stadt Zürich öffnen die Notschlafstellen Pfuusbus (für einheimische Obdachlose) und Iglu (für obdachlose Arbeitsmigranten aus Europa) am Freitagabend ihre Türen - bereits das zweite Mal ohne ihren verstorbenen Gründer, Pfarrer Ernst Sieber.

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Der Pfuusbus mit dem Vorzelt steht beim Strassenverkehrsamt im Albisgütli und bietet maximal 45 Schlafplätze.

Der Pfuusbus mit dem Vorzelt steht beim Strassenverkehrsamt im Albisgütli und bietet maximal 45 Schlafplätze.

Keystone

Bis am 15. April werden Mitarbeitende des Sozialwerks Pfarrer Sieber (SWS) und Freiwillige dafür sorgen, dass Obdachlose die Winternächte nicht im Freien verbringen müssen, heisst es in einer SWS-Mitteilung vom Freitag.

Der Pfuusbus mit dem Vorzelt steht beim Strassenverkehrsamt im Albisgütli und bietet maximal 45 Schlafplätze. Das Iglu bietet in den Räumen der Anlaufstelle Brot-Egge in Zürich-Seebach 25 Schutzsuchenden Platz.

Der beheizte Pfuusbus sei nach wie vor die wichtigste Überlebenshilfe für Obdachlose in Zürich und Umgebung, schreibt das Sozialwerk. In der vergangenen Saison wurden 4800 Übernachtungen registriert. 230 Personen suchten Obhut und Gemeinschaft.

Für beide Notschlafstellen, also Pfuusbus und Iglu, werden noch je rund ein Dutzend Freiwillige gesucht, damit die Angebote die ganze Saison aufrechterhalten werden können.

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