Obdachlose
Pfarrer Siebers "Pfuusbus" geht zu – es gibt weniger Übernachtungen

Saisonschluss im "Pfuusbus" der Sozialwerke Pfarrer Sieber: Der Bus für Obdachlose beim Zürcher Albisgüetli hat seine Tore bis zum kommenden Herbst wieder geschlossen.

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Ernst Sieber vor seinem Lastwagen "Pfuusbus" (Archiv)

Ernst Sieber vor seinem Lastwagen "Pfuusbus" (Archiv)

Keystone

Insgesamt verzeichnete das Hilfswerk 3160 Übernachtungen, wie es am Mittwoch mitteilte.

Das sind knapp 500 weniger als im Vorjahr. Damals wurden über 3600 Übernachtungen registriert. Der "Pfuusbus" wurde von 350 Personen genutzt, die oft gleich mehrere Nächte an der Wärme blieben.

In einem separaten Zelt, dem so genannten "Iglu" in Seebach, wurden zudem 166 obdachlose Arbeitsmigranten untergebracht. Diese verbrachten insgesamt 1030 Nächte in der Obhut des Sozialwerkes.

Die arbeitslosen Ausländer wurden bereits zum zweiten Mal in einer separaten Unterkunft beherbergt. Im Winter 2012/2013, als diese auch noch im "Pfuusbus" schliefen, kam es öfters zu Reibereien zwischen den Arbeitslosen und den "richtigen" Obdachlosen. Mehrmals musste die Polizei gerufen werden.