Obdachlosigkeit
Pfarrer Sieber weiht in Zürich neuen Pfuusbus ein

Die Sozialwerke Pfarrer Sieber haben am Montag ihren neuen Pfuusbus eingeweiht. Der neue Bus bietet mehr Schlafplätze als der alte, der nach 15 Jahren ausgemustert werden musste. Dazu kommt ein neues, isoliertes Vorzelt, in dem ebenfalls übernachtet werden kann.

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Der neue Pfuusbus
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Das ausgebaute Gebrauchtfahrzeug kostete 120'000 Franken und wurde mit Spendengelder gekauft.
Im neuen Pfuusbus stehen 15 Betten mehr zu Verfügung.
Hinzu kommen 25 Schlafplätze im neuen Vorzelt.

Der neue Pfuusbus

Sozialwerke Pfarrer Sieber

Im neuen Pfuusbus stehen 15 Schlafplätze für Obdachlose bereit, drei mehr als im alten Bus. Hinzu kommen 25 Plätze im isolierten Vorzelt. Erneuert wurde auch die Heizung: Die Wärme kommt nicht mehr von stromfressenden Baulüftern, sondern von Holzpellets.

Gemäss Angaben der Sozialwerke Pfarrer Sieber wurde der neue Pfuusbus, eine Occasion aus dem Jahr 2005, ausschliesslich mit Spendengeldern finanziert. Die dafür nötigen 120'000 Franken seien in nur vier Monaten zusammengekommen.

Pfarrer Ernst Sieber (Archiv).

Pfarrer Ernst Sieber (Archiv).

Keystone

Der Pfuusbus beim Albisgüetli ist ab (Morgen) Dienstag bis im April 2017 jede Nacht geöffnet und bietet Obdachlosen ein Bett, eine warme Mahlzeit und Gesellschaft. Das Hilfswerk von Pfarrer Ernst Sieber verzeichnet im Pfuusbus jeden Winter über 3500 Übernachtungen.