Die von privater Seite lancierte Petition wird am kommenden Mittwoch dem Zürcher Stadtrat übergeben, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Hinter dem Vorhaben stünden keine Kampagne und keine professionelle Organisation. Die zahlreichen Unterschriften zeigten also, wie wichtig das Anliegen sei.

Das Velo fehle in der Zürcher Verkehrsplanung, schreiben die Petitionäre. Sie kritisieren abgeschnittene Velowege, fehlende Spuren, unklare Signalisationen und zu viele Unfälle. Seit 2006 hätten die Unfälle, bei denen Velos beteiligt waren, um 50 Prozent zugenommen. 2013 verunfallten in der Stadt Zürich 300 Velofahrer.

Der Ende des letzten Jahres von der Stadt vorgestellte "Masterplan Velo 2025" sei grundsätzlich ein Schritt in die richtige Richtung. Mit diesem will die Stadt die Zahl der Velofahrten bis 2025 verdoppeln. Für 55 Millionen Franken soll ein zusammenhängendes Veloroutennetz gebaut werden.

Die Petitionäre kritisieren diese Pläne aber als "zu langsam". Gerade an den bekannten gefährlichen Stellen könne Zürich nicht weitere zehn Jahre warten, um die Sicherheit zu erhöhen, schreiben sie. Es brauche ein sicheres Velonetz in Zürich, nicht erst 2025, sondern jetzt.