Schlieren
«Personaldaten sind wenig geschützt»: Stadt schafft eine Software für Bewerbungen an

Die Stadt möchte eine Bewerbersoftware für die Steigerung der Transparenz anschaffen. Nun hat der Schlieremer Stadtrat die Kosten von über 20'000 Franken genehmigt.

Merken
Drucken
Teilen
Um Personaldaten zu schützen und eine Mehrfachablage zu verhindern, schafft sich die Stadt Schlieren eine Software für Bewerbungen an. (Symbolbild)

Um Personaldaten zu schützen und eine Mehrfachablage zu verhindern, schafft sich die Stadt Schlieren eine Software für Bewerbungen an. (Symbolbild)

Keystone

Der Schlieremer Stadtrat hat einmalige Kosten von 20'000 Franken für die Einführung einer Bewerbersoftware sowie wiederkehrende Kosten von 9'500 Franken für den Abschluss des Lizenzvertrags genehmigt. Das geht aus einem entsprechenden Beschluss hervor. Wie es dort heisst, habe sich die Rekrutierung neuer Mitarbeitender in den letzten Jahren stark verändert. Die Bewerbungen würden nicht mehr per Post eingehen, sondern grossmehrheitlich per E-Mail übermittelt. Dies bringe einige Nachteile mit sich: «Personaldaten sind wenig geschützt, Anhänge werden in unterschiedlichster Menge übermittelt und die Bearbeitung ist aufwendig.

Zudem führt die Bearbeitung der Daten per Mail auch zu einer Mehrfachablage im Bereich Personal und in den jeweiligen Abteilungen und Bereichen», heisst es weiter. Heute gingen Bewerbungen zwar zentral ein, die Bewirtschaftung der Dossiers werde sehr unterschiedlich und teilweise verbunden mit Doppelspurigkeiten gehandhabt.

Mit der Einführung einer Bewerbermanagement-Software würden verschiedene Ziele angestrebt, etwa die Reduktion des administrativen Aufwands, die Steigerung der Transparenz oder die Vereinfachung und Verbesserung der Auswertbarkeit. Auch für den Bewerber vereinfache sich der Bewerbungsprozess. Die Kandidatinnen und Kandidaten könnten Bewerbungsunterlagen per Online-Formular einfach und schnell einreichen.