Die vereinigten Personalverbände (VPV) des Kantons Zürich fordern eine Lohnerhöhung von 2,5 Prozent für alle Staatsangestellten, wie sie am Donnerstag mitteilten.

Seit mehreren Jahren schon gingen die meisten kantonalen Angestellten lohnmässig leer aus, wie die VPV schreiben. Nur für individuelle Lohnerhöhungen stelle der Regierungsrat jeweils 0,4 Prozent aus den Rotationsgewinnen zur Verfügung.

In der Privatwirtschaft seien die Löhne seit 2010 um mehr als 4 Prozent gestiegen. In dieser Zeit seien jene der Staatsangestellten ins Hintertreffen geraten. Nun müssten sie der Privatwirtschaft angeglichen werden, wie dies mit der Lohnrevision von 2010 geplant gewesen sei.

Der Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband unterstützt die Forderungen der VPV. Laut einem Communiqué können sich zwar die Zürcher Lehrerlöhne im landesweiten Vergleich «sehen lassen». Diese gute Ausgangslage dürfe nun aber nicht verspielt werden, indem der Kanton die Lohnentwicklung einmal mehr aus finanziellen Überlegungen bremse, wie er dies schon mehrmals getan habe.