Im renovierten Gebäude stehen 52 Betten für Straftäter, deren Delikt auf eine schwere psychische Erkrankung zurückzuführen ist, und für die das Gericht eine stationäre Massnahme angeordnet hat.

Die baulichen Veränderungen sollen sich positiv auf die Entwicklung der Straftäterinnen und Straftäterinnen auswirken, heisst es in einer Mitteilung der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (PUK) vom Freitag. Zudem verbessere der Umbau auch die Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden.

Der heute mit der Gebäudebezeichnung 80/82 versehene Patiententrakt der Klinik für Forensische Psychiatrie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich wurde in den Jahren 1916 bis 1919 im Rahmen der Erweiterung der damaligen Rheinauer Klinikanlage als «Pavillon für Unruhige» erbaut.

Da er nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprach, wurde er während zweier Jahre umgebaut. Die Gesamtkosten betragen 20,1 Millionen Franken.