Stimmenabgabe
Pannen in Winterthur und Zürich: Mehrere Personen erhalten mangelhafte Wahlcouverts

Bis am Mittwoch haben sich 14 Stimmberechtigte bei der Stadt Winterthur gemeldet - sie beklagten sich, dass sie für die kommunalen Wahlen vom 4. März einzelne Parteilisten nicht oder doppelt erhalten hätten. Die Stadt ruft ihre Bürger nun dazu auf, dass sie die Unterlagen prüfen sollen.

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Mehrere Personen in Winterthur und Zürich erhielten mangelhafte Wahlcouverts. (Symbolbild)

Mehrere Personen in Winterthur und Zürich erhielten mangelhafte Wahlcouverts. (Symbolbild)

Keystone

Insgesamt wurden in der Stadt Winterthur rund 70'000 Wahlcouverts versandt, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Wie viele davon mangelhafte Unterlagen enthalten, könne nicht verlässlich abgeschätzt werden. Dass sich aber bereits 14 Personen gemeldet hätten, seien "auffällig viele".

Die Stimmberechtigten sollen deshalb das in der vergangenen Woche zugestellte Couvert anschauen: Vollständig seien die Unterlagen, wenn es elf von eins bis elf nummerierte Listen für die Gemeinderatswahl, einen Zettel für die Stadtratswahl und einen Zettel für die Wahl des Stadtammanns enthalte, wie die Stadt festhält. Seien die Unterlagen mangelhaft, werden sie gegen Vorweisen des Stimmrechtsausweises ersetzt.

Auch in Zürich kam es zu einer Panne, wie der "Tages-Anzeiger" schreibt. Gemäss Stadtschreiberin Claudia Cuche-Curti hätten dabei fünf Personen einen Doppelausdruck erhalten. In solchen Fällen rät sie, eines der Exemplare zu vernichten und die Stadtkanzlei zu informieren. Wer sich jedoch zu einer mehrfachen Stimmabgabe verleiten lässt, dem droht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldbusse.