Zürich

Panne bei zweitem Ständeratswahlgang: mindestens 50 Personen haben kein Couvert erhalten

Wegen der kurzen Frist musste die Stadtkanzlei für die Arbeit sogar externe Mitarbeiter rekrutieren.

Wegen der kurzen Frist musste die Stadtkanzlei für die Arbeit sogar externe Mitarbeiter rekrutieren.

In der Stadt Zürich ist es bei der Zustellung der Unterlagen für den zweiten Ständeratswahlgang zu einem Problem gekommen. Mindestens fünfzig Personen haben kein Couvert erhalten. Die Ursachen sind unklar.

In der Stadt Zürich haben sich seit Freitag rund fünfzig Personen bei der Stadtkanzlei oder den Kreisbüro gemeldet, weil sie keine oder unvollständige Wahlcouverts erhalten haben. Das berichtete am Dienstag die «Neue Zürcher Zeitung» (NZZ).

Die letzten Zustellungen seien am vergangenen Dienstag mit A-Post abgeschickt worden, teilte Christina Stücheli, Leiterin Kommunikation der Stadtkanzlei mit. Man sei im Dialog mit der Post.

Stress auch in Winterthur

Wie Stücheli auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA ausführte, ist der zweite Wahlgang dieses Jahr speziell. Zwischen erstem und zweitem Wahlgang der Ständeratswahlen liegen nur drei Wochen. «Das ist extrem aussergewöhnlich», so Stücheli.

Bei der letzten Ständeratswahl lagen vier Wochen zwischen den beiden Wahlterminen. Wegen der kurzen Frist musste die Stadtkanzlei sogar externe Mitarbeiter rekrutieren.

In Winterthur wurden keine Ausfälle bei der Zustellung registriert, wie Thomas Bolleter, geschäftsführender Sekretär des Zentralwahlbüros sagte. Drei Wochen sei eine sehr knapp bemessene Zeit. Damit nähmen die Risiken zu. «Allfällige Fehler kann man fast nicht mehr korrigieren.» Die Staatskanzlei Winterthur habe dieses Problem schon früher mit dem Kanton diskutiert.

Wer im Kanton Zürich sein Couvert noch nicht erhalten hat, kann bis Freitag ein Duplikat in seinem Kreisbüro holen.

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