Zürich

Palais Rechberg: Ein Barockjuwel erstrahlt in neuem Glanz

Seit 1770 eine Zürcher Institution: Das Stadtpalais Haus zum Rechberg

Seit 1770 eine Zürcher Institution: Das Stadtpalais Haus zum Rechberg

Nach knapp zwei Jahren sind die Arbeiten am Haus zum Rechberg und im Rechberggarten in Zürich abgeschlossen. Am 29. März erhält die Bevölkerung Gelegenheit, das umfassend renovierte Rechberg-Ensemble zu besichtigen.

Für die Instandsetzung des Hauptgebäudes und die Umnutzung der Nebengebäude hatte der Regierungsrat 19,6 Millionen Franken bewilligt, für die Gartengestaltung 2,1 Millionen Franken.

Unter Federführung des kantonalen Hochbauamts und im guten Einvernehmen mit der kantonalen Denkmalpflege habe Architektin Tilla Theus im Haupt- und in den Nebengebäuden diverse bauliche und gestalterische Massnahmen umgesetzt, teilte die Baudirektion am Donnerstag mit.

In den kommenden Wochen wird der Betrieb aufgenommen. Das Hauptgebäude wird für repräsentative Aufgaben des Regierungsrates sowie Verwaltungstätigkeiten der Parlamentsdienste genutzt. Die Nebengebäude an der Florhofgasse 8 und 10 stehen künftig den kantonsrätlichen Kommissionen zur Verfügung. Bisher wurden sie von der Universität genutzt.

Der Garten wird weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Am 29. März erhält die Bevölkerung Gelegenheit, das Rechberg-Ensemble zu besichtigen.

Das Haus zum Rechberg am Hirschengraben gehört zusammen mit dem Zunfthaus zur Meisen an der Limmat zu den bedeutendsten Barockpalais, die auf Zürcher Gebiet geschaffen wurden. Der zum Rechberg-Ensemble mit dem "Palais Rechberg" und den Nebengebäuden gehörende Garten gilt gemäss Mitteilung als einer der schönsten Barockgärten der Schweiz.

Seit 1899 ist das unter Denkmalschutz stehende Ensemble im Eigentum des Kantons. Davor diente es verschiedenen einflussreichen Zürcher Familien als Wohn- und Geschäftssitz.

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