Zürich
Opernhaus erhält wegen Wirtschaftskrise mehr Geld

Das Opernhaus Zürich erhält 2011 einen kantonalen Betriebsbeitrag von 78,5 Millionen Franken, das sind zwei Millionen Franken mehr als ursprünglich vorgesehen, wie der Zürcher Regierungsrat am Donnerstag mitteilte.

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Das Zürcher Opernhaus in der Abenddämmerung (Archiv)

Das Zürcher Opernhaus in der Abenddämmerung (Archiv)

Keystone

Das Opernhaus Zürich erhält 2011 einen kantonalen Betriebsbeitrag von 78,5 Millionen Franken, das sind zwei Millionen Franken mehr als ursprünglich vorgesehen, wie der Zürcher Regierungsrat am Donnerstag mitteilte.

Gründe für die ausserordentliche Anhebung des Beitrags sind Mindereinnahmen wegen der Wirtschaftskrise, der Baustelle Opernhausparking und des bevorstehenden Intendantenwechsels, heisst es in der Mitteilung.

Neu ist das Parlament zuständig

Der Regierungsrat legte den Beitrag zum letzten Mal auf der Grundlage des Kantonsratsbeschlusses von 2006 fest. Damals bewilligte der Rat für die Spielzeiten 2006 bis 2012 einen Rahmenkredit in der Höhe von 415 Millionen Franken.

Diese Praxis ändert sich ab dem 1. Januar 2012. Ab dann wird nicht mehr der Regierungsrat, sondern das Parlament für die jährliche Festlegung des Subventionsbeitrages zuständig sein. Grund ist das revidierte Opernhausgesetz, das dem Kantonsrat in verschiedenen Bereichen mehr Mitsprache und Kontrollmöglichkeiten einräumt.

Ferner hat der Regierungsrat den Betriebskredit 2010 für das Opernhaus um 4,3 Millionen Franken erhöht, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Damit seien unter anderem höhere Arbeitgeberbeiträge gedeckt worden, die wegen Änderungen bei der Vorsorgeeinrichtung angefallen waren. In der Spielzeit 2009/10 hatte das Opernhaus einen Verlust von 4,92 Millionen Franken hinnehmen müssen.