Operationsroboter
Operationsroboter Da Vinci operiert bald Prostatakrebs am Zürcher Triemli-Spital

Die Klinik für Urologie am Stadtspital Triemli in Zürich wird aufgerüstet. Für die Beschaffung eines hochmodernen Da-Vinci-Operationsroboters hat der Stadtrat 1,89 Millionen Franken bewilligt. Die Behandlung von Prostatakrebs mit Rootern ist Zukunft.

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Da Vinci soll die Behandlung von Prostatakrebs für den Patienten schonender machen
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Operationsroboter Da Vinci
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Da Vinci soll die Behandlung von Prostatakrebs für den Patienten schonender machen

Keystone

Der für das Triemli vorgesehene Da-Vinci-Roboter verfügt als erster in der Deutschschweiz über eine Fluoreszenz-Bildgebung, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Mit dieser Neuentwicklung könnten Blutgefässe während der Operation mit Hilfe eines Lasers zum Leuchten gebracht und für den Chirurgen noch besser sichtbar gemacht werden.

Operationen mit Robotern haben sich bei der Behandlung von Prostatakrebs, der häufigsten Krebserkrankung bei Männern, zu einem festen Bestandteil der Urologie entwickelt. Die dreidimensionale Sicht und die präzise Instrumentenführung bieten den Chirurgen wesentliche Vorteile. Aber auch die Patienten profitieren davon: Die Eingriffe sind schonender und die Erholungszeit ist kürzer.

Beschafft wird der Da-Vinci-Roboter laut Stadtrat mit Blick auf die künftige Neuausrichtung der Klinik für Urologie, die ab 1. November neu von Michael Müntener als Chefarzt geführt wird. Müntener arbeitet derzeit als Leitender Arzt am Universitätsspital Zürich.

Als Spezialist für urologische Tumorerkrankungen sei er sehr routiniert in roboterunterstützten Operationstechniken, heisst es in der Mitteilung. Damit liege die Einführung des Da-Vinci-Roboters am Triemli in erfahrenen Händen.