Online-Stadtdebatte

Online-Debatte zur Stadtentwicklung erfolgreich - Stadt prüft Fortsetzung

Die Online-Stadtdebatte zur Stadtentwicklung in Zürich war ein grosser Erfolg.

Die Online-Stadtdebatte zur Stadtentwicklung in Zürich war ein grosser Erfolg.

Rund 2000 Beiträge wurden während der Zürcher Online-Stadtdebatte im September von interessierten Personen erstellt. Die Stadt prüft nun, wie sie den Online-Austausch bei Projekten zur Stadt- und Quartieentwicklung vermehrt nutzen kann.

Der Auswertungsbericht zur Online-Stadtdebatte ist im Internet abrufbar. Das Pilotprojekt fand auch überregionale Beachtung, wie die Stadt in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt.

In fünf Foren wurde über Themen wie «Wie soll sich die Stadt baulich verändern?», «Wie wollen wir zusammenleben?» oder «Wie bewegen wir uns in der Stadt?» debattiert.

Wegen der beachtlichen und positiven Resonanz will die Stadt den Online-Austausch vermehrt einbeziehen, heisst es in der Mitteilung.

Denkbar seien drei Stossrichtungen: Grosse Debatten wie im September eigneten sich für allgemeine Stimmungsbilder. Zu konkreten Vorhaben sollen Möglichkeiten einer virtuellen Beteiligung (ePartizipation) ausgelotet werden und zu städtischen Berichten oder begrenzten aktuellen Themen werde die Einrichtung einer temporären Dialog- und Feedbackplattform (Webforum) geprüft.

An der Online-Stadtdebatte, die von 15. bis 17. September lief, nahmen Personen aus 216 Schweizer Gemeinden teil. Drei Viertel der Beteiligten stammten aus der Stadt Zürich, 14 Prozent aus dem Kanton und 8 Prozent aus der übrigen Schweiz.

Frauen beteiligten sich nur zu rund einem Drittel. Untervertreten waren auch die unter 18- Jährigen. Zwei Drittel der Beteiligten besassen einen Hochschulabschluss.

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