Zürich

Obwohl stark umstritten – Reformierte sagen Ja zur neuen Kirchenordnung

Auch Fusionen kleinerer Kirchgmeinden will man in Zukunft fördern. (Symbolbild)

Auch Fusionen kleinerer Kirchgmeinden will man in Zukunft fördern. (Symbolbild)

Die Zürcher Reformierten sagen Ja zur Teilrevision der Kirchenordnung. Die Stimmberechtigten haben die Vorlage am Sonntag mit 91’510 Ja zu 28’406 Nein-Stimmen angenommen. Die Stimmbeteiligung betrug 36 Prozent.

Die noch geltende Kirchenordnung ist noch nicht so alt - sie trat 2010 gemeinsam mit dem neuen kantonalen Kirchengesetz in Kraft. Beide Erlasse haben sich laut Kirchenrat grundsätzlich bewährt. Sie ebneten den Weg zur stärkeren Entflechtung von Staat und Kirchen und gewährten mehr Spielraum für eigenständige Regelungen der Landeskirche.

Dennoch hat sich nun eine Teilrevision aufgedrängt: Einerseits mussten Bestimmungen an das übergeordnete Recht - etwa an das neue Gemeindegesetz - angepasst werden. Andererseits machen die Fusionsbestrebungen in vielen Kirchengemeinden Änderungen in der Organisation und in der Aufgabenteilung in den Kirchgemeinden nötig.

Die neue Ordnung will auch Fusionen kleinerer Kirchgemeinden fördern. Entsprechend sind für kleinere Kirchgemeinden künftig weniger, für grössere dafür mehr Pfarrstellen vorgesehen. Die Vorlage war innerhalb der reformierten Kirche stark umstritten. (SDA)

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