Stadt Zürich
O-Bike muss 400 abgestellte Leihvelos wieder einsammeln

Das Singapurer Unternehmen oBike sammelt in Zürich fast die Hälfte seiner rund 900 Fahrräder ein: Vorerst sollen in der Stadt nur noch 500 der grau-gelben Velos zum Ausleihen erhältlich sein.

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In einer Nacht und Nebel Aktion sind in Dietikon plötzlich unzählige O-Bikes aufgetaucht, hier ein Bild aus dem Limmatfeld.
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Die Stadt Dietikon wusste am Freitagmorgen noch nichts von der O-Bike-Invasion. Nur schon um das Gebäude Heimstrasse 1 stehen 20 O-Bikes. Im Hintergrund der Limmat-Tower.
Rund um den Bahnhof Schlieren standen am Freitagmittag elf O-Bikes.
Auch am Bahnhof Dietikon standen zahlreiche solche Velos: hier zum Beispiel beim Veloständer, der sich beim Taxistand befindet.
Ebenso im Dietiker Velo-Parkhaus ganz in der Nähe...
...am Bahnhof Urdorf...
...beim Zentrum Spitzacker in Urdorf...
...auf der anderen Seite des Zentrums Spitzackers in Urdorf...
...am Bahnhof Glanzenberg...
...allein am Bahnhof Glanzenberg waren 25 O-Bikes zu finden...
...zum Beispiel auch im Untergeschoss des Veloparkhauses am Bahnhof Glanzenberg...
...sowie auch im Obergeschoss des Veloparkhauses am Bahnhof Glanzenberg.
Kopie von O-Bikes nehmen das Limmattal in Beschlag
 Ein Meer von O-Bikes wartet in Dietikon darauf, ins Lager und von dort an seinen zukünftigen Standort verteilt zu werden.

In einer Nacht und Nebel Aktion sind in Dietikon plötzlich unzählige O-Bikes aufgetaucht, hier ein Bild aus dem Limmatfeld.

Limmattaler Zeitung

Auf die Reduktion der Velo-Flotte haben sich die Stadt Zürich und die Verleihfirma geeinigt. Eine oBike-Sprecherin bestätigte eine entsprechende Meldung von nzz.ch am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Die überzähligen Velos werden derzeit eingesammelt. Wie lange diese daraufhin zwischengelagert werden, ist offen. Die Leih-Räder würden einem Bedürfnis entsprechen, hält die oBike-Sprecherin mit Verweis auf steigende Nutzerzahlen fest. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, hoffe man, gemeinsam mit der Stadt Zürich eine neue Lösung zu finden.

Seit Anfang Juli bietet oBike in Zürich Mietvelos an. Da die grau-gelben Drahtesel öffentliche Veloabstellplätze blockierten, gingen bei der Stadt Reklamationen ein.

In einem ersten Schritt vereinbarten das Unternehmen und die Stadt, dass an grossen Anlagen nur ein festgelegter Teil durch die Mietgeräte genutzt sein darf. Nun wird die Flotte insgesamt auf 500 Velos reduziert.

Ungeachtet dieser Probleme: oBike will in den kommenden Monaten in weiteren Städten Fuss fassen. Die Velos können per App geortet und entsperrt werden, die Fahrkosten werden von der Kreditkarte abgebucht. Bis jetzt haben alle oBikes nur einen Gang. Das Unternehmen will aber in den kommenden Monaten auch Velos mit mehreren Gängen verteilen.