Die Stadt prüft derzeit eine Verkehrsberuhigung beim Helvetiaplatz, wie die «Neue Zürcher Zeitung» schreibt. Dies teilt diese in einer Antwort auf eine Motion mit, mit der der Gemeinderat eine Begegnungszone zwischen Helvetiaplatz und Kanzleiareal gefordert hatte.

Eine von der Stadt in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie hat gezeigt, dass die Einrichtung einer solchen Begegnungszone möglich ist – die Idee ist in der Art ein Novum für Zürich. Denn das Tram hat gemäss dieser Idee in dieser Zone immer Vortritt, Fussgänger sind gegenüber Autos und Velos vortrittsberechtigt.

Zudem: Der mittlere Fussgängerstreifen soll aufgehoben und die Tramhaltestelle würde etwas Richtung Volkshaus verschoben werden, um die Haltekanten behindertengerecht umbauen zu können. Die Kosten dürften sich auf 1.1 Millionen Franken belaufen (inklusive Reserven).

Das Projekt hat einen Haken: Es kann nur dann realisiert werden, wenn die Stauffacherstrasse, die heute als regionale Verbindung eingestuft ist, abklassiert wird. Diskussionen darüber sind bereits im Gange. (rwy)

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