Hüsser will eine Politik für die Frauen, die Jungen und die Verdrängten dieser Stadt machen. Ihrer Ansicht nach ruht sich die im Parlament vertretene Linke zu stark auf dem bisher Erreichten aus.

Gegenüber der Nachrichtenagentur sda zeigte sich Hüsser nach der Nomination überzeugt, dass ihr das Frauenthema zum Sieg verholfen habe. Denn auch in einer fortschrittlichen Stadt wie Zürich würden Frauen immer noch systematisch unterdrückt. Ihre Kandidatur soll unter anderem dieses Problem vermehrt ins Zentrum rücken.

Sie nehme ihre Kandidatur sehr ernst, sagte Hüsser weiter. Sie wolle zeigen, dass auch Junge Verantwortung für die Stadt Zürich übernehmen können.

Hüsser ist politisch schon länger äusserst aktiv: Seit 2015 ist sie Co-Präsidentin der kantonalen JUSO. Hüsser stammt ursprünglich aus dem Zürcher Oberland, ist aber mittlerweile stark mit der Stadt verbunden.