Am Dienstag feierte Swissmilk den «Tag der Pausenmilch» und schenkte über 360'000 Schulkindern einen Becher Milch. Der traditionelle Grossanlass fand an rund 2650 Schulen statt und wollte die Kinder und Jugendlichen dazu motivieren, sich in den Pausen gesund zu verpflegen, wie Swissmilk in einer Medienmitteilung schrieb.

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«Tag der Pausenmilch»

Jedem Schulkind seine Milch. Zum 14. Mal wurde am Dienstag der Tag der Pausenmilch gefeiert. Über 100’000 Liter Milch spendeten die Schweizer Milchproduzenten.

Die Milch soll gegen Übergewicht und Fehlernährung in der Pause vorbeugen. In der Mitteilung betonte der Präsident der Schweizer Milchproduzenten SMP die Bedeutung der Milch und der Milchprodukte bei der Pausenverpflegung: «Milch enthält alle Nährstoffe, damit unsere Schulkinder leistungsfähig sind und bleiben, gerade auch wegen dem Kalzium und dem ‹Denkvitamin› B2.»

Für die Kinder sei eine gesunde Ernährung in der Schule und beim Spielen besonders wichtig: Sie sollten täglich 3 Portionen Milch konsumieren, zum Beispiel 1 Glas Milch, 1 Becher Jogurt und 1 Stück Käse. Für Erwachsene gelte das übrigens auch.

Bauer Hans Bernegger und Kälbchen Ribella hatten sich nicht etwa auf dem Weg zur Weide verirrt. Ihr Ziel war eine von 327 Zürcher Schulen, die am Tag der Pausenmilch, am 4. November 2014 in Zürich teilnahmen.

«Tag der Pausenmilch»

Bauer Hans Bernegger und Kälbchen Ribella hatten sich nicht etwa auf dem Weg zur Weide verirrt. Ihr Ziel war eine von 327 Zürcher Schulen, die am Tag der Pausenmilch, am 4. November 2014 in Zürich teilnahmen.

Mythen um Milch existieren immernoch 

Doch nicht alle stimmte der gratis Becher Milch des heutigen Tages freudig. Für vegan.ch war diese Aktion der Swissmilk ganz klar eine «unverschämte Werbekampagne». Sie wurde «auf die am leichtesten zu beeinflussende Zielgruppe losgelassen», wie vegan.ch auf ihrem Blog schreiben. Milch mache zum einen keine starken Knochen, zum andern basiere die Milchproduktion auf einer Gewaltkultur. 

Mit einem Video verdeutlicht vegan.ch, wie stark die Milchproduktion Kuh und Kalb in Mittleidenschaft zieht. 

(Quelle:VGSchweiz)

Die Geschichte einer Mutter

Milch sei kein Allheilmittel für schwache Knochen. Auch zum Abnehmen eigne sie sich nicht. Sie sei schlichtweg eine Nährstofflieferantin, die problemlos durch andere Nahrungsmittel ersetzt werden könne, heisst es auf dem Blog. Man müsse bedenken, wie viel Tierleid und Umweltbelastung die Produktion verursache, obwohl vielfältige Alternativen zur Verfügung stehen. (amo)