Statt für Millionen Franken Büros in der ganzen Stadt zu mieten, will die Stadt Zürich ihre Verwaltung an einem zentralen Ort zusammenführen. Im Auge hat sie ein Gebiet neben dem Bahnhof Altstetten. Bis das Grossprojekt realisiert werden kann, dauert es allerdings noch Jahre.

Wenn alles so weiterläuft, wie die Stadt es anstrebt, wird in zehn bis 15 Jahren auf einem stadteigenen Areal beim Bahnhof Altstetten ein neues Verwaltungszentrum gebaut, wie Urs Spinner, Sprecher des städtischen Hochbaudepartementes, eine Meldung der "Neuen Zürcher Zeitung" vom Mittwoch bestätigte.

Flächenbedarf fast das doppelte des Prime Towers

Laut einem Strategie-Papier, auf das sich die "NZZ" bezieht, soll es einen Flächenbedarf von bis zu 70'000 Quadratmetern abdecken - fast doppelt so viel, wie die 40'000 des Prime-Towers. Über die Kosten lasse sich noch nichts sagen. Sicher wären aber Synergien nutzbar und Räumlichkeiten besser ausgelastet.

Einen ersten Schritt zur Zentralisierung der verzettelten Arbeitsplätze hatte die Stadt 2001 getan. Mit dem Segen der Stimmberechtigten kaufte sie der UBS ein Hochhaus ab und richtete dort das heutige Verwaltungszentrum Werd mit rund 600 Arbeitsplätzen ein.

Seither allerdings hat die von der städtischen Verwaltung beanspruchte Bürofläche aufgrund von Personalaufstockungen und mehr Teilzeitstellen stark zugenommen. In der ganzen Stadt ist das Anmieten von Büroflächen nötig. Das kommt teuer: 2013 wendete die Stadt für die Mieten mehr als 26 Millionen Franken auf.