Zürich-Affoltern
«Neues Zentrum»: 150 gemeinnützige Wohnungen bis 2022 am Käferberg

Nicht nur 150 Wohnungen, sondern unter anderem auch ein Kindergarten, ein Café und Ateliers sollen in der neuen Überbauung an der Obsthaldenstrasse in Zürich-Affoltern entstehen. Dafür spannt die Stadt mit einer Wohnbau-Genossenschaft zusammen.

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So in etwa könnte es im Innern der 150 1,5- bis 5,5-Wohnungen aussehen.
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Grundriss einer Modell-Wohnung.
Zürich-Affoltern: 150 neue gemeinnützige Wohnungen am Käferberg geplant

So in etwa könnte es im Innern der 150 1,5- bis 5,5-Wohnungen aussehen.

Zur Verfügung gestellt

Zu «einem neuen Zentrum im Quartier» soll sie werden, die neue Wohnsiedlung am Käferberg in Zürich-Affoltern. Auf dem Areal an der Obsthaldenstrasse, welches der Stadt Zürich gehört, ist eine Überbauung mit 150 Wohnungen mit Gewerberäumen, einem Doppelkindergarten, einer Kindertagesstätte, Ateliers, einem Laden und einem Café geplant. Die 1,5- bis 5,5-Zimmer-Wohnungen werden im Genossenschaftsbau realisiert und dementsprechend kostengünstig vermietet werden, wie die Stadt Zürich zusammen mit der «Siedlungsgenossenschaft Eigengrund» heute mitteilt.

Siedlungsgenossenschaft Eigengrund

Die Siedlungsgenossenschaft Eigengrund SGE wurde 1944 gegründet. Heute besitzt sie 16 Siedlungen mit über 900 Wohnungen, vorwiegend in der Stadt Zürich und im Limmattal. Die SGE ist nicht gewinnorientiert. Umweltverträglichkeit, eine lebendige Gemeinschaft und soziale und wirtschaftliche Durchmischung sind Ziele der Genossenschaft. (PD/RHE)

Auf dem 17669 Quadratmeter grossen Areal, welches die Stadt der Siedlungsgenossenschaft im Baurecht abtritt, sind zwei langgezogene und gestaffelte Zeilenbauten im Minergie-P-ECO-Standard geplant. Kosten dürfte die Überbauung rund 90 Millionen Franken.

Sagt der Gemeinderat im Frühling 2016 «Ja», dürfte der Bau bis spätestens 2022 bezugsbereit sein. Der Architekturwettbewerb wurde zu Gunsten des Projekts «pranca» der Zürcher Architekten SchneiderStuderPrimas entschieden. Die Landschaftsgestaltung übernimmt das Atelier tp aus Rapperswil.

Zeichen für kostengünstiges Wohnen

«Mich freut es besonders, dass wir in Zusammenarbeit mit den Wohnbaugenossenschaften der Stadt Zürich ein weiteres Zeichen für kostengünstigen Wohnraum in Zürich setzen können. Damit kommen wir dem Ziel von einem Drittel an gemeinnützigen Wohnungen in der Stadt ein Stück näher», sagt Stadtrat Dr. André Odermatt, Vorsteher des Hochbaudepartements. (rhe)

Den Link zur Siedlungsgenossenschaft Eigengrund finden Sie HIER.