Die Kantonspolizei Zürich bietet neu ein SMS-System an, mit welchem Anrufer in Zukunft leichter geortet werden können. Sollte ein Anrufer den Tatort nicht genau bestimmen können, erhält er auf seinem Handy per SMS einen Link zugeschickt, anschliessend wird eine Bestätigungsnachricht geschickt und die Einsatzzentrale erhält auf ihren Computern auf einer Karte den Standort ziemlich genau eingezeichnet.

Seit Montag ist das Ortungssystem in Betrieb, welches die Polizei in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch anbietet. Jeder kann es nutzen, einzig ein Handy mit Internetzugang – plus muss der Ortungsdienst des Internetbrowsers aktiviert werden – ist dazu nötig.

Datenschutz ist gewährleistet

"Das erleichtert unsere Arbeit enorm", sagt Otto Truttmann, stellvertretender Leiter der Kapo Zürich, gegenüber "20 Minuten". Auch der Datenschutz sei gewährleistet, schliesslich gebe der Anrufer sein Einverständnis, sobald er auf den Link drücke. Ansonsten werde ein Handy nur in Ausnahmefällen geortet zum Beispiel bei einer Vermisstmeldung.

Auch Schutz & Rettung arbeitet an einem ähnlichen Ortungs-SMS-System, welches noch im Juli in Betrieb gehen soll und die Kantone Zürich, Zug, Schwyz und Schaffhausen abdeckt.