Der Leitfaden ergänze und konkretisiere die Grundsätze, die bereits seit dem 1. Februar 2016 gelten, schreibt die Bildungsdirektion des Kantons Zürich am Dienstag in einer Mitteilung. Mit diesen Grundsätzen wird die Zusammenarbeit zwischen der KESB und den Schulen geregelt.

Die Regeln sind notwendig, da die Schulen bei einer möglichen Gefährdung des Kindes nicht in die Erziehungsbefugnis der Eltern oder Erziehungsberechtigten eingreifen dürfen. Dies darf nur die KESB.

Eine Art Nachschlagewerk

Der Leitfaden ist als Nachschlagewerk konzipiert und zeigt unter anderem anhand von Beispielen auf, wann es für die Schule notwendig sein könnte, eine Meldung an die KESB zu machen. Speziell wird zudem auf die Grenzen und Möglichkeiten des Informationsaustauschs zwischen der Schule und der KESB aufmerksam gemacht.

Erarbeitet wurde der Leitfaden von einer breit abgestützten Arbeitsgruppe mit Vertretern der Verbände aus dem schulischen Umfeld, der KESB, der Justizdirektion und der Bildungsdirektion. Er wird jährlich überprüft und weiterentwickelt.